Zwischen Computernutzern tobt seit den 1980ern ein langer Streit. Die Rede ist von den Menschen mit Windows-PC (anfangs DOS) und den “Macianern”. Der Computerhersteller Apple entwickelte in den 1970er Jahren ein robustes Betriebssystem, das ausschließlich mit eigenen PCs ausgeliefert wurde. Microsoft erfand mit Windows das bis heute erfolgreichste Betriebssystem. Anders als Apple produzierte Microsoft aber keine Computer, sondern lizenzierte seine Software an andere Computerhersteller wie zum Beispiel Toshiba oder Acer. Folge war, dass Windows auf über 90% aller Computer weltweit installiert war (und heute auch noch annähernd ist). Fast alle Hersteller lieferten ihre Computer mit Windows aus - vorinstalliert. Apple tat das mit seinem “Mac OS” auch, allerdings erlangte man durch die ausschließliche Bindung an Apple-Computer niemals die Reichweite von Microsoft. Bis heute hält sich das Gerücht, dass Apple das “bessere” Betriebssystem hat. An dieser Behauptung ist etwas Wahres dran. Im Gegensatz zu Windows läuft Mac OS deutlich stabiler, schneller und stürzt so gut wie nie ab. Gleichzeitig ist es allerdings etwas komplizierter zu bedienen. So ist es zu erklären, dass sich die beiden Gemeinden (Mac und Windows) seit Jahrzehnten gegnerisch gegenüberstehen und ständig versuchen, den anderen schlecht zu machen. Daran wird sich wohl auch in den nächsten Jahren nichts ändern. Welches Betriebssystem man nun letztendlich nutzt, das ist wie so oft Geschmackssache.